elektronische Tierkennzeichnung

Die "elektronische" Tierkennzeichnung mit Mikrochip – der fälschungssichere Personalausweis für Tiere

Warum das Ganze?

Jährlich entlaufen in Deutschland tausende Hunde und Katzen. Ein Großteil von ihnen kann aufgrund fehlender Kennzeichnung nicht zu seinen Besitzern zurück vermittelt werden. Diese Tiere bleiben für unbestimmte Zeiten in Tierheimen und finden, wenn sie Glück haben, irgendwann ein neues Zuhause. Bis vor einigen Jahren wurden Tiere zum Zweck des Eigentumsnachweises tätowiert. Dieser Vorgang ist schmerzhaft und muss daher unter Vollnarkose erfolgen. Die Tätowierung weist ferner weitere Nachteile auf. Sie ist nicht fälschungssicher, verblasst bei den meisten Tieren innerhalb weniger Jahre und wird damit unleserlich und unbrauchbar. Außerdem ist die Nummernvergabe oft willkürlich und wird fast nie zentral erfasst und registriert. Somit verfehlt die Tätowierung meistens den ihr zugedachten Zweck - das Wiederauffinden entlaufener oder verlorengegangener Tiere. Die moderne Kennzeichnungsmethode mit Mikrochip löst diese Probleme!

Wie funktioniert das?

Dem Tier wird durch seinen Tierarzt mit einer Injektionsnadel ein reiskorngroßer Chip, wie bei einer Impfung, relativ schmerzlos unter die Haut gesetzt. Dieser Chip enthält neben einer weltweit individuellen Kennzeichnungsnummer Daten zum Herkunftsland des Tieres. Da dieses System dank der Einigung auf einen ISO-Standard international gültig ist, wird auch die Rückführung im Ausland verlorengegangener Tiere gewährleistet. Unter der Haut liegend bleibt der Chip völlig inaktiv und gewebeneutral. Er hält ein Leben lang. Nach dieser "Impfung" werden die Daten Ihres Tieres mit seiner Nummer und den Angaben zu seinen Besitzern unter Wahrung des Datenschutzes in einer Registrierstelle Tasso erfasst. Sollte ihr Tier dann verloren gehen, werden bei der Fundstelle (meist Tierheim oder Tierarztpraxis) seine Nummer mit einem Lesegerät und anhand der registrierten Daten seine Herkunft ermittelt. Sie als Besitzer werden dann kontaktiert. Neben Tierarztpraxen und Tierheimen verfügen auch Grenzübergangstellen über diese Lesegeräte, die zur Identifizierung des Chips dienen.

Für Reisen ins Ausland ist die Kennzeichnung mit Mikrochip neuerdings vorgeschrieben!
Ab dem 01.03.2009 geborene Welpen müssen gesetzlich eine elektronische Tierkennzeichnung erhalten.


Ausnahme: Eine lesbare Tätowierung wird noch bis zum Jahr 2011 für den Grenzübertritt anerkannt.

Fazit:

Warum sollten Sie ihr Tier kennzeichnen?

• Zur Identifizierung bei Verlust
• Zum sicheren Eigentumsnachweis
• Zum Nachweis der Abstammung
• Für den internationalen Reiseverkehr
• Zur Identifizierung im Sport und bei Ausstellungen

Die elektronische Tierkennzeichnung mit Mikrochip ist

• dazu da, den Besitzer sicher ausfindig zu machen
• schmerzlos und ohne Narkose applizierbar
• fälschungssicher
• international standardisiert
• zentral registriert
• gewebeneutral und beständig
• ein Leben lang haltbar
• für Reisen ins Ausland vorgeschrieben

Damit Ihr Vierbeiner sicher zu Ihnen zurück findet!